Oficina de la Canciller

  • Sitzt in seinem Büro am Schreibtisch und hat einige Dokumente vor aich liegen. Darunter auch - wie üblich - die inländischen Nachrichten. Als er die neuste Ausgabe der Gaceta in die Hand nimmt, ist er etwas verärgert darüber, wie über seine Kanzlerschaft berichtet wird...

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña (24.4.2025 - 07.04.2026)
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Ein Schreiben geht ein um den Kanzler über die aktuellen Geschehnisse innerhalb des Intesa Partners Gran Novara zu informieren. Die politische Entwicklung könnte auch Auswirkungen auf die Intesa haben.

    - Interner Dienstgebrauch -

    Canciller de Nevarez


    Politische Entwicklung in Gran Novara

    Mediana, 3.2.2026


    Senore Canciller,

    wie ich gerade aus noch nicht bestätigen Quellen erfahren habe, soll die Monarchie in Gran Novara friedlich gestürzt worden sein. Zumindest aber kurz vor dem Sturz stehen. Rey Aldo XII. wurde durch Giuseppe de Rossi zur Abdankung aufgefordert. Bisher gibt es keinerlei Reaktion des Palast. Dafür viel Unterstützung der Bevölkerung.

    Welche Auswirkungen dies auf die Intesa haben wird, lässt sich derzeit nur schwer abschätzen.

    Wir werden die weiteren Geschehnisse beobachten.

    Hochachtungsvoll,

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  • Das Licht der späten Nachmittagssonne fiel schräg durch die hohen Fenster der Nueva Cancillería del Estado. Kanzler Adrián Guitiño de Nevarez stand am Fenster seines Büros, den Blick auf die Stadt gerichtet und im Gedanken versunken, als das leise Klopfen an der Tür seine Gedanken unterbrach.

    Die Nachricht kam nüchtern, fast beiläufig vorgetragen: In Gran Novara verdichteten sich die Hinweise, dass Re Aldo XII. noch vor Jahresende abdanken müsse. Politischer Druck und ein friedvoller Umsturz – nichts davon war endgültig bestätigt, aber alles klang beunruhigend real.

    Als die Tür sich wieder schloss, blieb Guitiño einen Moment reglos stehen. Gran Novara war ein Verbündeter, ein Pfeiler der Intesa, und doch wusste er: Monarchien waren in diesen Zeiten fragiler, als viele wahrhaben wollten. Unwillkürlich wanderte sein Gedanke nach innen – zur eigenen Ordnung, zur eigenen Krone.

    Die letzten Wahlen hatten Spuren hinterlassen. Das Erstarken der Comunista, ihr selbstbewusstes Auftreten, ihre wachsende Zustimmung in der Bevölkerung. Guitiño setzte sich langsam an seinen Schreibtisch und faltete die Hände.

    Wie sicher ist unsere eigene Monarchie noch?

    Rey Emilio I. genoss nach wie vor Respekt und Loyalität, doch auch hier hatte sich der politische Wind gedreht. Stimmen wurden lauter, Fragen offener gestellt. Nichts war akut – und doch war nichts mehr selbstverständlich.

    Und dann war da die Intesa. Ein Bündnis, das auf Stabilität, gegenseitigem Vertrauen und der stillen Übereinkunft beruhte, die inneren Ordnungen der Partner zu achten. Wenn in Gran Novara ein König abdankte, würde das Auswirkungen haben. Symbolische, politische, vielleicht sogar strategische. Aber noch war alles Spekulation.

    Guitiño atmete tief durch. Er kannte diese Momente: jene gefährliche Schwelle, an der voreilige Schlüsse mehr Schaden anrichten konnten als kluges Abwarten. Außenpolitik verlangte Besonnenheit, nicht Reflexe.

    Er griff zum Notizblock und schrieb nur wenige Stichworte. Dann traf er eine Entscheidung.
    Zuerst würde er Seine Majestät Rey Emilio I. informieren – sachlich, ohne Alarmismus, mit der gebotenen Zurückhaltung. Der König musste wissen, was sich abzeichnete, ohne dass daraus voreilig Konsequenzen gezogen wurden.

    Eines war für Guitiño klar:

    So sehr ihn die Entwicklungen auch beunruhigten, in die innenpolitischen Angelegenheiten eines Verbündeten würde er sich nicht einmischen. Weder öffentlich noch hinter verschlossenen Türen. Die Intesa lebte davon, diese Grenze zu respektieren.

    Als er den Stift beiseitelegte, war es draußen still geworden. Die Stadt lag ruhig unter ihm, ahnungslos gegenüber den Verschiebungen, die sich jenseits ihrer Grenzen andeuteten.

    Guitiño erhob sich, strich sein Jackett glatt und sah noch einmal aus dem Fenster. Die Geschichte war in Bewegung – aber noch schrieb sie sich nicht selbst. Und solange das so war, würde er mit Bedacht handeln. Seine Schritte führte ihn dabei zu seiner Vorzimmerdame, die hastig auf der Tastatur des PCs tippte.

    "Isabell, verbinden Sie mich bitte mit dem Palast. Es ist wichtig."

    Ein kurzes nicken, ein freundliches lächeln und Adrian zog sich an seinen Schreibtisch zurück und hob den Telefonhörer ab...

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña (24.4.2025 - 07.04.2026)
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Am heutigen Freitag sieht der Terminkalender des Kanzlers einige Gespräche vor. Er bereitet sich daher gründlich auf die bevorstehenden Meetings vor, während er den ein oder anderen Papiekram noch erledigt. Unter anderem erreicht ihn das Dekret des Rey zu den Landesinsignien. Da er bereits durch den Rey informiert war, setzt er nun verwaltungstechnisch alles in Bewegung. Hinter seinem Schreibtisch steht bereits die neue Landesfahne. Über den Entschluss des Rey ist er zwar überrascht aber dennoch erkennt er die Symbolkraft dahinter...

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña (24.4.2025 - 07.04.2026)
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Die postalischen Verbindungen zwischen den beiden Reichen funktionieren reibungslos, daher erreicht den Canciller ein Schreiben aus Ladinien.

    Corvara im Königreich Furlania, dies saturni, den 19. Tag im Monat Enea des Jahre 2779 ab urbe condita, des Jahres 10525 nach dem Tempelkalender.

    Burebistas Decebalus, König der Furlanen, im Reich der Ladiner

    an

    Adrián Guitiño de Nevarez, Kanzler des Königreiches Montania

    Exzellenz, seid gegrüßt und möget Ihr Euch wohl befinden!

    Ich möchte mich mit einem besonderen Ansinnen an Euch wenden: Im Imperium wurde der Bau einer modernen Hochgeschwindigkeitsbahn beschlossen. Die Strecke soll, durch umweltschonende Untertunnelungen, die Hauptinseln unseres Mittelmeeres, Victris, Vitellia und Altesion nicht nur miteinander, sondern auch mit den jeweils gegenüberliegenden Festländern verbinden. Darüber hinaus wird diese Strecke in Richtung Osten fortgeführt und somit unsere westliche Hauptstadt Alba Longa an unsere östlichen Hauptstadt Iustinianopolis anbinden.

    Die wirtschaftlichen Impulse die dieses Werk haben wird, dürften immens sein! Da unsere beiden Reiche, das Imperium und das Königreich, seit glücklichen Jahren brüderlich geeint sind, bietet sich Weiterführung besagter Strecke nach Tierra Para geradezu an. Tierra Para erhielte solcherart einen verbesserten Zugang zu den Märkten des Imperiums, unser Imperium einen Tiefseehafen quasi "vor der Haustüre".

    Nun will ein solches Vorhaben gut durchdacht sein und daher möchte ich Euer Exzellenz und natürlich Seiner Majestät Rey Emilios I Regierung herzlichst zu Gesprächen einladen. Ort und Zeitpunkt dieser Gespräche, so sie denn gewünscht sind, möchte ich ganz in Euer Exzellenz Hände legen.

    Gestatten Exzellenz mir nun den Ausdruck meiner vorzüglichsten Hochachtung und die besten Wünsche, auch von Ihrer Majestät, der Imperatrix Auguste, welche übrigens die Initiatorin dieses Projektes ist.

    Ich verbleibe,

    stets der Eure

    Salve utque Vale

    Burebistas Decebalus

  • Adrián nimmt das Schreiben entgegen und setzt sich mit dem Wirtschafts- und Verkehrsminister in Verbindung. Nebenbei laufen bereits informelle Gespräche mit dem Palast. Sein Vorzimmer sitzt bereits an einem positiven Antwortschreiben.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña (24.4.2025 - 07.04.2026)
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

    • Offizieller Beitrag

    Der Palast lässt fernmündlich mitteilen, dass die Initiative ausdrücklich von seiner Majestät begrüßt wird. Es wird darum gebeten, alles notwendige in die Wege zu leiten und seine Majestät über die Fortschritte zu informieren.

  • In einem Moment seiner größten politischen Niederlage - auch wenn diese zu einer Demokratie gehört - nimmt Adrián einige letzte Amtshandlungen vor. Seine Regierung hat auf eine geordneten Übergabe der Amtsgeschäfte hin gearbeitet. Entsprechend nutzt er heute innerhalb der letzten Kabinettssitzung die Möglichkeit, sich bei allen Ministern und Staatssekretären zu bedanken. Auch den Mitarbeitern der Nueva Cancelleria del Estado spricht er persönlich seinen Dank aus. Die Übergabe der Regierungsverantwortung fällt Adrián, welcher sich für diesen Posten berufen fühlt, äußerst schwer. Auch empfindet er diesen Regierungswechsel als zu schnell und überstürzt, dennoch ist für ihn die Stabilität des Landes die oberste Priorität. Die Wahlen am vergangenen Freitag, den 4. April haben einen klaren Gewinner hervorgebracht, welcher nun vor der schweren Verantwortung steht, das Land aus der Krise zu führen. Eine Aufgabe, die Adrián nur zu gerne auch noch eine weitere Legislatur übernommen hätte. Trotz dieser bitteren Niederlage setzt sich Adrián ein letztes Mal an den Schreibtisch und hinterlässt seinem Nachfolger einen handschriftlichen Brief, den er in einem Umschlag mit der Aufschrift "XIV." steckt und in die oberste Schublade des Schreibtisches legt. Auch er wird die Tradition der geordneten Übergabe bis zum Abschluss weiterführen.

    In einem seiner letzten Momenten im Oficina de la Canciller lässt er noch einmal die vergangenen zwei Legislaturperioden an sich vorbeiziehen, ehe er sich auf den Weg zur Amtseinführung seines Nachfolgers macht und sich anschließend auch noch einmal in einer persönlichen Rede an das montenesische Volk wenden wird. Eines ist jedenfalls klar, Adrián wird sich auch weiterhin politisch Engagieren und auf eine Rückkehr ins Oficina hinarbeiten. Die CONVERSADOR braucht nach den Krisenmonaten eine neue Ausrichtung und eine starke Führung. Das kann und wird er ermöglichen. Denn dann wird die CONVERSADOR auch wieder die Herzen der Menschen erreichen.

    Doch nun schließt sich für Adrián erst einmal die Türe zum Oficina de la Canciller. In wenigen Stunden wird sein Nachfolger die Neuva Cancelleria beziehen und die Amtsgeschäfte übernehmen. Sichtlich ergriffen aber als Demokrat und fairer Verlierer verlässt er das Büro und macht sich auf den Weg zum Palacio um dort der Vereidigung seines Nachfolgers beizuwohnen.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña (24.4.2025 - 07.04.2026)
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Der Kanzler bezieht nun auch offiziell sein Büro. Er spürt hierbei die große Verantwortung die von nun an auf seinen Schultern lastet. Dennoch ist er äußerst motiviert, die großen Aufgaben anzugehen. Nach dem er das Personal persönlich kennengelernt hat, zieht sich der Kanzler in sein Büro zurück. Auf dem Schreibtisch liegen bereits die ersten Dokumente, die er durschauen muss. In einem Moment der Stille lässt er seine Gedanken schweifen. Ihm ist bewusst, dass insbesondere die nächsten Monate nicht einfach für die Regierung werden wird.

  • Der Kanzler geht seinen Amtsgeschäften nach. Nach einem Treffen mit seinem persönlichen Berater wartet nun die Kabinettsitzung auf ihn.. Mit einem Lächeln auf den Lippen und äußerst motiviert, macht er sich mit den Unterlagen Unternehmen Arm auf den Weg zum Kabinettsaal...

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