Angriff auf Intesa-Hilfszentrum in Iskandariyya
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Liest den Artikel und ist aufrichtig erzürnt. Terror gegen humanitäre Einrichtungen!
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Unfassbar!
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Mit großer Bestürzung haben wir vom gezielten Drohnenangriff auf das Koordinationszentrum der Intesa Cordiale in Iskandariyya erfahren. Die Einrichtung, die ausschließlich humanitären Zwecken dient und insbesondere die Versorgung der notleidenden Bevölkerung im Westen Zedariens koordiniert, wurde schwer beschädigt. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen – unser Dank den Helferinnen und Helfern vor Ort, die unter widrigsten Bedingungen unermüdlich im Einsatz sind.
Der Angriff stellt einen schwerwiegenden Bruch internationalen Rechts dar und ist durch nichts zu rechtfertigen. Humanitäre Strukturen und ihr Personal müssen zu jedem Zeitpunkt geschützt und respektiert werden. Dass eine bislang unbekannte Gruppe sich zu dem Angriff bekennt und ihn mit geopolitischen Forderungen verknüpft, zeigt die zunehmende Instrumentalisierung humanitärer Infrastruktur in diesem komplexen Konflikt.
Die Erklärung der Harakat aliaistiqlal al Finikyya (HAAF), sich klar von dem Angriff zu distanzieren und für Sicherheit in den betroffenen Stadtteilen sorgen zu wollen, ist ein wichtiger Schritt. Worte müssen nun Taten folgen – der Schutz der Zivilbevölkerung sowie der humanitären Helfer muss höchste Priorität haben.
Wir rufen alle Konfliktparteien eindringlich dazu auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen, Deeskalation zu betreiben und den Zugang für humanitäre Hilfe uneingeschränkt zu gewährleisten. Nur durch Dialog, nicht durch Gewalt, kann ein nachhaltiger Frieden in Zedarien erreicht werden.
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