Staatliche Beteiligung zum Neubau eines Nationalstadions

  • Verehrte Senadores!
    Verehrter Canciller!

    Ich nehme Bezug auf den heute erschienen Artikel in der Gaceta Nacional:

    GACETA NACIONAL
    21. November 2025 um 10:24

    Ich bitte die Regierung, insbesondere unseren Finanzminister dazu eine Stellungnahme abzugeben!

    Auch wenn ich ein großer Verfechter und Unterstützer des Sports bin, so stehe ich den Plänen der Regierung äußerst kritisch gegenüber. Mit dem Principe Eduardo IV.-Stade haben wir bereits ein Nationalstadion, welches auf eine große Vergangenheit zurückblicken kann! Dieser Neubau drängt sich daher nicht ohne weiteres auf. Bisher spielt unter anderem der montenesische Rekordmeister Real Carcas in diesem Stadion! Auch scheinen mir die Pläne für diesen Neubau etwas übertrieben zu sein! Er soll mehrere Hundert Millionen Pesos kosten, deren Finanzierung durch den Staat getragen wird. Die Kapazität wird nicht benannt, durch die Einsicht in die Planungsunterlagen ist aber von einer Kapazität von bis zu 80.000 Plätzen auszugehen. Liege ich hier falsch? Dies wäre für den Einzugsbereich Carcas, mehr als utopisch. Darüber hinaus, stößt mir schwer auf, dass weder das Parlament noch die Öffentlichkeit, ausreichend in die Pläne einbezogen wurde. Vielmehr wurden wir vor vollendete Tatsachen gestellt.

    Ich bitte daher um eine Klarstellung durch die Regierung.

  • Señoras y Señores Abgeordnete,
    geschätzte Mitglieder dieses Hohen Hauses,
    geschätzter Senador Consejero Curbain,

    ich danke Ihnen für die Gelegenheit, zu den Fragen und Bedenken Stellung zu nehmen, die anlässlich der Pläne zum Bau eines neuen Nationalstadions in Carcas geäußert wurden. Es ist meine Pflicht, sowohl gegenüber diesem Parlament als auch gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern des Reino de Montaña, vollständige Transparenz herzustellen. Daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit auf diese Anfrage persönlich zu antworten und nicht den Finanzminister vorzuschicken.

    1. Zur Notwendigkeit eines Neubaus

    Zunächst möchte ich eines klarstellen:

    Niemand in dieser Regierung stellt die historische Bedeutung des Principe Eduardo IV.-Stade infrage. Es ist ein Symbol der montanesischen Fußballtradition; es hat Titel, Finale und Triumphe gesehen, und es ist die Heimat des Rekordmeisters Real Carcas.

    Aber:

    Ein Nationalstadion muss mehr sein als eine traditionsreiche Spielstätte.

    Es muss ein Ort sein, der den Anforderungen eines modernen Landes gerecht wird – in Sicherheit, Barrierefreiheit, Infrastruktur, Kapazität und internationaler Wettbewerbsfähigkeit.

    Das bestehende Stadion erfüllt viele dieser Kriterien nicht mehr, und eine Kernsanierung wäre in Umfang, Dauer und Kosten so erheblich, dass sie einem faktischen Neubau gleichkäme, ohne jedoch dessen Möglichkeiten zu eröffnen. Daher schließt die Regierung jede weitere finanzielle Beteiligung am Principe Eduardo IV.-Stade aus. Als Regierung sind wir auch zu einer zuverlässigen und nachhaltigen Finanzpolitik verpflichtet und können, in diesem Punkt keine Rücksicht auf persönliche Empfindungen nehmen.

    2. Zur Kapazität – 50.000, nicht 80.000

    Es wurde der Eindruck erweckt, die Regierung plane ein „Megastadion“ mit 80.000 Plätzen.

    Ich sage Ihnen heute ausdrücklich und klar:

    Die endgültig vorgesehene Kapazität beträgt 50.000 bis 55.000 Sitzplätze.

    Das ist nicht utopisch – es ist angemessen.

    Wir haben dabei Folgendes berücksichtigt:

    • die Einwohnerzahl des Großraums Carcas,
    • die durchschnittlichen Zuschauerzahlen bei Nationalspielen,
    • die Optionen für kontinentale und internationale Turniere,
    • die langfristige demografische Entwicklung.

    Ein 80.000-Sitzplatz-Stadion wäre überdimensioniert.
    Ein 50.000 oder 55.000-Sitzplatz-Stadion ist zukunftsfähig.

    Wenn in frühen Entwürfen größere Varianten existierten, so geschah dies im Rahmen der üblichen Prüfung verschiedener Planungsoptionen – nicht als endgültige Absicht des Staates.

    3. Zur Finanzierung und Höhe der Kosten

    Sie haben von „mehreren Hundert Millionen Pesos“ gesprochen.

    Auch hier möchte ich transparent sein:

    Die derzeitige Gesamtkostenschätzung liegt bei 310 Millionen Pesos.

    Davon werden:

    • 60 % vom Staat getragen,
    • 40 % durch private Partner, darunter Sportverbände, Sponsoren und langfristige kommerzielle Nutzungen.

    Warum beteiligt sich der Staat in dieser Höhe?

    Weil das Stadion eine nationale Aufgabe erfüllen soll:

    • Es ist die Heimat der Nationalmannschaft.
    • Es ist der Ort für die Finalspiele der Copa del Rey.
    • Es wird internationale Wettbewerbe und kulturelle Großveranstaltungen anziehen.

    Das Projekt ist nicht nur ein Fußballstadion, sondern ein multifunktionaler Veranstaltungsort.

    4. Weitere Nutzungen über den Fußball hinaus

    Ich möchte es deutlich aussprechen:

    Ein modernes Nationalstadion darf kein Monokulturprojekt sein.

    Deshalb sieht unser Konzept vor:

    • ein integriertes Kulturzentrum,
    • Flächen für Messen, Konferenzen und Ausstellungen,
    • eine Konzertarena mit modernster Akustik,
    • flexible Innenräume für nationale Feierlichkeiten, Zeremonien und politische Großereignisse,
    • barrierefreie Angebote für die breite Öffentlichkeit.

    Das Stadion soll ein Ort für alle Menschen im Reino de Montaña werden – nicht nur für Fußballfans. Daher sehen wir derzeit auch davon ab, wie beim Vorgängerstadion, einen Fußballverein bevorzugte und dauerhafte Nutzungsrechte einzuräumen.

    5. Zur Einbindung von Parlament und Öffentlichkeit

    Es wurde kritisiert, dass das Parlament und die Bürgerinnen und Bürger „vor vollendete Tatsachen gestellt“ worden seien.

    Lassen Sie mich dazu Folgendes sagen:

    Ja, die Regierung hat die Vorplanungen vornehmen lassen – wie es üblich ist, bevor man ein Projekt zur Debatte stellt.
    Nein, es wurden keine Entscheidungen getroffen, bevor dieses Parlament die Möglichkeit zur Beratung hatte.

    Heute ist genau dieser Moment.

    Und darüber hinaus:

    • Der vollständige Entwurfsplan ist öffentlich einsehbar.
    • Vor Monaten fand eine Bürgerkonsultation statt.
    • Das Parlament erhält die Möglichkeit zur Stellungnahme zu jedem Bauabschnitt.
    • Ein unabhängiger Kostenwächter wird eingesetzt, der regelmäßig an dieses Haus berichtet.

    Ich verstehe die Sorgen, aber ich kann Ihnen versichern:

    Nichts wird ohne parlamentarische Kontrolle und ohne Beteiligung der Öffentlichkeit geschehen.

    Señoras y Señores,

    ein Nationalstadion ist kein Luxus.

    Es ist ein Ort, an dem sich eine Nation zeigt – ihren Sport, ihre Kultur, ihre Stärke, ihre Identität.

    Unsere Generation steht in der Verantwortung, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass unsere Kinder und Enkel ein modernes, offenes, würdiges Reich erleben, das seine Tradition ehrt, aber nicht in ihr verharrt.

    Ich lade dieses Parlament ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.

    Muchas gracias.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Sehr geehrte Mitglieder des Convención de la National,
    sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

    ich möchte als zuständiger Ministro die Worte des Kanzlers ausdrücklich unterstützen und einige finanzielle Aspekte klarstellen.

    Das neue Nationalstadion ist kein Luxusprojekt, sondern eine langfristige Investition in die Infrastruktur unseres Landes. Die geplante Kapazität der Sitzplätze entspricht dem realistischen Bedarf des Großraums Carcas und den Anforderungen eines modernen, multifunktionalen Veranstaltungsortes. Anderslautende Behauptungen über 80.000 Plätze sind nicht korrekt und entbehren jeder Grundlage.

    Ebenso wichtig: Die vom Staat getragenen Kosten stellen keine Belastung ohne Gegenwert dar. Ein Teil wird durch eine langfristige Finanzierungsstrategie kompensiert, ein weiterer durch Mehreinnahmen aus Veranstaltungen, Tourismus und neuer wirtschaftlicher Aktivität rund um das Stadion. Das Projekt schafft hunderte Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wirtschaft nachweislich.

    Wir ersetzen kein historisches Stadion – wir schaffen einen Ort, der über den Fußball hinaus genutzt wird: für kulturelle Veranstaltungen, Messen, internationale Treffen und Feierlichkeiten von nationaler Bedeutung. Damit leisten wir einen Beitrag zur Modernisierung des Landes.

    Transparenz war und ist für das Finanzministerium von zentraler Bedeutung. Alle Projektdaten werden in den kommenden Wochen öffentlich zugänglich gemacht. Wir stehen jederzeit bereit, jede Frage offen zu beantworten.

    Das Stadion ist eine Investition in die Zukunft Montañas – verantwortungsvoll finanziert und strategisch durchdacht.

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    PARTIDO
    CONSERVADOR


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    Ministro de Asuntos Económicos y Finanzas

  • Es ist ein multifunktionelles Stadion. Ich darf hier im einzelnen auf den Abschnitt meiner Rede verweisen:

    Zitat

    4. Weitere Nutzungen über den Fußball hinaus

    Ich möchte es deutlich aussprechen:

    Ein modernes Nationalstadion darf kein Monokulturprojekt sein.

    Deshalb sieht unser Konzept vor:

    • ein integriertes Kulturzentrum,
    • Flächen für Messen, Konferenzen und Ausstellungen,
    • eine Konzertarena mit modernster Akustik,
    • flexible Innenräume für nationale Feierlichkeiten, Zeremonien und politische Großereignisse,
    • barrierefreie Angebote für die breite Öffentlichkeit.

    Das Stadion soll ein Ort für alle Menschen im Reino de Montaña werden – nicht nur für Fußballfans. Daher sehen wir derzeit auch davon ab, wie beim Vorgängerstadion, einen Fußballverein bevorzugte und dauerhafte Nutzungsrechte einzuräumen.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Mh, sorry dass ich eher negativ gestimmt bin, aber noch ein so großes Stadion in Caracas, wobei wir schon 2 haben.


    Ist es eine reine Fußball Arena oder eine multifunktionelle Arena?

    Richtig!

    Es ist ein multifunktionelles Stadion. Ich darf hier im einzelnen auf den Abschnitt meiner Rede verweisen:

    Ein Prachtbau ohne funktionellen Nutzen! Wenn nur ein Finale sowie ab und an Länderspiele darin ausgetragen werden, dann hat das für mich keinerlei Mehrwert. Ich schließe mich daher den Äußerungen des Kollegen Diaz an!

  • Die anderen Stadien abreisen, Athletik und Real zusammen in das Stadion und wir haben eine Arena für die Allgemeinheit! Das Volk wünscht sich ein Fundament auf dem gemeinsame Großereignisse gefeiert werden können!

    Wir unterstützten das ausdrücklich!

    FIDEL VESOYA | LOS LÍDERES DEL FRENTE NUEVO
    Líderes del frente comunista.

  • Unser Ziel ist es, eine Arena zu errichten, die der Allgemeinheit dient – nicht nur dem Fußball. Eine Arena, die Platz für Leichtathletik, Konzerte, nationale Feierlichkeiten, internationale Veranstaltungen und große kulturelle Momente bietet. Ein Ort, an dem das ganze Land zusammenkommen kann.

    Wir wollen ein Fundament schaffen, auf dem gemeinsame Großereignisse stattfinden können – so, wie es sich viele Bürgerinnen und Bürger gewünscht haben. Und ja: Wir unterstützen dieses Anliegen ausdrücklich.

    Was das neue Stadion von bestehenden Anlagen unterscheidet, ist sein Charakter als "Nationales Zentrum für Sport und Kultur". Es wird kein reines Vereinsstadion sein, sondern eine Bühne für den Sport in Montaña.

    Die Frage der Finanzierung ist berechtigt. Ja, der Staat beteiligt sich – aber nicht blind oder unbegrenzt. Wir werden das Projekt in Phasen umsetzen, Kosten klar definieren und eine unabhängige Baukontrolle etablieren!

    An Senor Vesoya gerichtet: Eine endgültige Entscheidung über die Rolle der bestehenden Stadien, die mögliche Zusammenlegung der Vereine oder eine künftige Nutzung der alten Standorte ist nichts, was die politische Führung unseres Landes zu entscheiden hat! Darüber hinaus, Senor Vesoya, bitte ich Sie darum das Rederecht in diesem Haus zu achten! Nur Senadore, der Kanzler und die Minister haben hier ein Rederecht! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Sie eine der genannten Funktionen ausüben.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Niemand hier bestreitet, dass unser Land Orte braucht, an denen Menschen zusammenkommen können – für Sport, Kultur und Gemeinschaft. Doch es ist schlicht nicht ausreichend, höhere Ziele zu formulieren, wenn die Realität dahinter eine völlig andere Sprache spricht.

    Sie sprechen von einer Arena „für die Allgemeinheit“. Tatsächlich aber soll ein einzelnes Großprojekt sämtliche bestehenden Strukturen ersetzen, die seit Jahrzehnten vielen Sportarten und Vereinen eine Heimat geben. Der Anspruch, dass dieses neue Stadion ein Nationales Zentrum für Sport und Kultur sei, klingt groß – doch diese Bezeichnung allein garantiert weder Zugänglichkeit noch tatsächliche Vielfalt der Nutzung.

    Gerade die Leichtathletikverbände, die regionalen Kulturträger und die Kommunen haben mehrfach angemahnt, dass ihre Perspektiven bislang kaum eingebunden wurden. Es ist leicht, von einer Arena für „das ganze Land“ zu sprechen – deutlich schwieriger jedoch, sicherzustellen, dass diese Arena später nicht doch überwiegend von einigen wenigen Großveranstaltern dominiert wird.

    Auch zur Finanzierung muss deutlicher gesprochen werden:

    Sie betonen, der Staat handle nicht „blind oder unbegrenzt“. Doch genau darum geht es – wir bewegen uns trotz Etappierung bereits in Größenordnungen, die zahlreiche öffentliche Aufgaben unter Druck setzen. Schulen, Verkehrsinfrastruktur, regionale Sportplätze und kommunale Kulturhäuser sind die eigentlichen Orte der Allgemeinheit. Und sie leiden seit Jahren unter Investitionsstau. Wer behauptet, ein Milliardenprojekt sei kein Risiko, verkennt die Lage unseres Haushalts.

    Was die Rolle der bestehenden Stadien betrifft, so tun Sie so, als seien diese Fragen lediglich Eigentümerangelegenheiten der Vereine. Doch wenn öffentliche Mittel involviert sind, wenn kommunale Grundstücke betroffen sind und wenn städtische Identität im Raum steht, dann muss dieses Haus darüber diskutieren. Wegschieben hilft nicht.

    Wir sollten nicht über Titel oder Wunschvorstellungen sprechen – „Nationales Zentrum“ oder „Arena der Zukunft“ – sondern über Verantwortung, Kosten, Transparenz und echte Beteiligung. Genau daran mangelt es bisher. Und deshalb kann ich diesem Vorhaben in seiner jetzigen Form nicht zustimmen.

  • Senadores,

    lassen Sie mich zunächst eines klarstellen: Niemand in dieser Regierung – und schon gar nicht ich persönlich – hat jemals behauptet, Visionen könnten konkrete Probleme ersetzen. Aber ebenso wenig sollten wir uns der Zukunft verweigern, nur weil sie Herausforderungen mit sich bringt.

    Sie sagen, das Projekt sei zu groß, zu riskant, zu zentralisiert. Doch was ist die Alternative? Weiter Flickwerk zu betreiben? Jahr für Jahr eine marode Sportstätte zu reparieren, deren Substanz längst überschritten ist? Oder kulturelle Großereignisse abzulehnen, weil wir keinen einzigen Ort haben, der internationalen Standards gerecht wird?

    Wir reden hier nicht über ein Prestigeobjekt, sondern über eine infrastrukturelle Notwendigkeit. Wenn wir als Land weiterhin Gastgeber großer Sport- und Kulturereignisse sein wollen, brauchen wir Strukturen, die dem gerecht werden.

    Sie kritisieren, Leichtathletikverbände und Kulturträger seien nicht eingebunden. Ich sage Ihnen: Doch, sie sind eingebunden – und sie werden es weiterhin sein. Es gab Anhörungen, es gab Gespräche, und es gibt klare Zusagen zur Nutzung des Areals. Es ist richtig, dass wir diese Zusammenarbeit vertiefen müssen. Aber es ist falsch, daraus zu schließen, dass sie nicht existiert.

    Zu den Kosten:
    Ja, es handelt sich um ein großes Projekt. Und große Projekte kosten Geld. Aber ebenso kosten Untätigkeit und Stillstand Geld – und zwar auf Dauer wesentlich mehr. Es ist die Aufgabe eines Staates, in die Zukunft zu investieren, nicht nur den Status quo zu verwalten. Die Etappierung, die unabhängige Baukontrolle und die gedeckelten Finanzierungsrahmen sind genau die Instrumente, die Verantwortung sicherstellen.

    Sie erwähnen Schulen, Verkehrsinfrastruktur und kommunale Einrichtungen – zu Recht. Aber stellen Sie bitte nicht die Behauptung auf, dass diese Regierung eines dieser Felder zugunsten eines Stadions vernachlässigt. Wir können und werden beides tun: investieren in die Basis, und investieren in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Diese Kategorien gegeneinander auszuspielen ist unredlich.

    Was die bestehenden Stadien betrifft:
    Es bleibt dabei – Entscheidungen über Vereinsfusionen, Standortaufgaben oder Eigentümerwechsel sind keine staatlichen Anordnungen. Sie entstehen im Dialog zwischen Kommunen und Vereinen. Natürlich hat dieses Haus ein Interesse daran, informiert zu werden und die Rahmenbedingungen mitzugestalten. Aber es ist nicht unsere Aufgabe, sportpolitische Mikroentscheidungen zu treffen, nur weil sie medial Aufmerksamkeit erzeugen. Ich vertrete daher entschieden die Ansicht, dass weder Real noch Athletic die Möglichkeit haben sollten, diese Sportstätte als "Heimatstadion" zu bezeichnen!

    Sie sprechen von Verantwortung. Ich stimme Ihnen zu. Verantwortung bedeutet aber auch Mut – Mut, Entscheidungen zu treffen, die größer sind als ein Haushaltsjahr und größer als eine Legislaturperiode.

    Wir haben die Chance, ein nationales Zentrum zu schaffen, das Sport, Kultur und Gesellschaft an einem Ort verbindet.

    Deshalb stehe ich zu diesem Projekt. Und ich lade alle hier ein, nicht nur Risiken zu sehen, sondern Möglichkeiten. Nicht nur Probleme zu benennen, sondern Lösungen mitzugestalten.

    Nur dann können wir als Land vorankommen. Uns davor zu drücken – das wäre wahrer Stillstand.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Mir scheint die Regierung hat sich hier in eine Sackgasse bewegt und ist nicht bereit den Weg zu ändern.

    Wir werden das Projekt mit allem Nachdruck weiterverfolgen. Auch wenn es nicht ihrer Intention entspricht.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

  • Vielleicht versucht der Kanzler sich hier ein Denkmal zu setzen.... :D

    Weder habe ich die Notwendigkeit noch die Absicht ein "Denkmal" zu errichten. Solange ich Kanzler dieses wunderschönen Landes bin, ist es meine Aufgabe es zukunftsfähig zu machen. Hierzu ist auch die Investition in die Infrastruktur notwendig. Das "Estadio del futuro" wie es während der Planungsphase heißt, wird neue Maßstäbe für den Spitzensport innerhalb unseres Landes setzen. Es wird der zentrale Punkt der sportlichen und kulturellen Entwicklung werden!

    Hier ziehen Stadt und Staat an einem Strang!

    Ich bin wahrlich kein Real Anhänger, aber wie ich auch schon darlegte, wir haben 2 große Stadien in der Stadt, real und Athletic. Wieso dann noch ein drittes.

    Diese Argumentation mag aus sportlicher Sicht vielleicht zielführend sein und ein entsprechendes Gewicht haben. Man darf aber nicht vergessen, dass das neue Nationalstadion, unabhängig von der Namenswahl, kein reines Fußballstadion wird. Hier können auch andere "Großereignisse" stattfinden, die unabhängig vom Sport zu sehen sind.

    Natürlich würde ich mich persönlich auch offen dafür zeigen, dass einer der städtischen Vereine dort seine Heimspiele austrägt und zur weiteren Finanzierung beiträgt, dies kann aber nicht der ausschlaggebende Grund sein um diesen Bau zu beginnen.

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    Adrián Guitiño de Nevarez
    XIII. Canciller de Reino de Montaña
    XIII. Kanzler des Reino de Montaña

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