Nach dem Telefonat mit dem Kanzler setzt sich Emilio entspannt an seinem Schreibtisch und liest die neusten Nachrichten. Er findet es durchaus befremdlich, dass die nationale Presse den Umsturz in Novara als Anlass nimmt, um die Monarchie in Frage zu stellen. Aber nach 7 Jahre auf den Thron hat er gelernt, dass die Presse immer gerne auf Schlagzeilen aus ist...
Beiträge von Emilio I.
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3382, 3383 und 3384.
Damit auch im neuen Jahr hier weiter gezählt wird.

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Betritt mit einem Buch unter dem Arm das Kaminzimmer. Sein Blick fällt auf den Sessel der vor dem offenen Kamin steht. Lange war er nicht mehr in diesen Zimmer....
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Der große Innenhof des Palacio de las Palmeras lag an diesem Dezemberabend in warmes Licht getaucht. Zwischen den Säulen aus hellem Stein erhob sich der Weihnachtsbaum, hoch und gerade, eine mächtige Tanne aus den nördlichen Höhen Montañas. Schon am frühen Nachmittag war er unter strenger Aufsicht der Hofverwaltung aufgestellt worden – ein stilles, aber bewusst gesetztes Zeichen von Beständigkeit und Tradition.
Bedienstete, Soldaten der Ehrenwache und Vertreter der Nueva Cancelieria del Estado arbeiteten Hand in Hand. Goldene und rote Kugeln, Bänder in den Farben des Königreichs und fein gearbeitete Glasornamente wurden sorgfältig angebracht. Ganz oben setzte man schließlich den Stern: schlicht, aber leuchtend, so gewählt, dass er vom gesamten Hof aus sichtbar war. Kein Schmuckstück wurde dem Zufall überlassen – der Baum sollte nicht nur festlich sein, sondern würdig.
Mit Einbruch der Dunkelheit trafen die Gäste ein. Minister, Abgeordnete, Vertreter der Regionen, der Kirche, des Sports und der Kultur füllten den Palast mit leiser Konversation. Der Empfang war bewusst offen gehalten: ein Zeichen, dass der Hof in bewegten Zeiten den Dialog suchte. In kleinen Gruppen wurde über Haushalt, internationale Verpflichtungen und die großen Projekte des kommenden Jahres gesprochen – doch immer wieder fiel der Blick zum Baum, der ruhig über allem stand.
Als die Hofkapelle verstummte, trat Rey Emilio I. mit seiner Familie vor. Der König stellte sich unter den Weihnachtsbaum, dessen Lichter nun vollständig erstrahlten. Für einen Moment war es still.
Zitat„Dieser Baum“, begann der Rey, „steht nicht nur für das Fest. Er steht für das, was uns trägt, wenn das Jahr schwer war – und für das, was uns Hoffnung gibt, wenn ein neues beginnt.“
In seiner Ansprache schlug Emilio I. den Bogen von den Herausforderungen des vergangenen Jahres zu den Aufgaben, die vor dem Königreich lagen. Er sprach von Zusammenhalt, von Verantwortung in Politik und Gesellschaft, von Maß und Ausgleich. Keine großen Gesten, keine Pathosformeln – vielmehr eine ruhige Mahnung, dass Stabilität nicht selbstverständlich sei, sondern täglich neu erarbeitet werden müsse.
Zitat„Montaña ist stark, wenn es geeint ist“, sagte er zum Abschluss. „Möge dieses Licht uns daran erinnern – heute Abend und darüber hinaus.“
Applaus brandete auf, zurückhaltend, aber ehrlich. Danach mischte sich der König unter die Gäste, wechselte Worte mit Ministern und regionalen Vertretern. Der Weihnachtsbaum blieb dabei das Zentrum des Abends – Symbol, Kulisse und Botschaft zugleich.
So begann im Palacio de las Palmeras offiziell die Weihnachtszeit: feierlich, politisch bewusst und mit einem klaren Zeichen an das Land.
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Wenn ich das richtig lese kann man die Geschichte auch später aufeinander abstimmen daher nach Eintragung.
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"Ich schwöre meine Treue dem Rey und dem Reino, die Achtung und Wahrung der königlichen Gesetze und Verordnungen, die Aufrechthaltung der Verfassung sowie des montanesischen Staatswesen. Darüber hinaus schwöre ich, den Wohle des montanesischen Volkes zu wahren, Schaden von ihn zu wenden, den Staat und seine Bürger zu verteidigen und Gerechtigkeit gegenüber jedermann auszuüben. So wahr mir Gott helfe"
Hiermit ernenne ich Sie zum Kanzler des Reino!
Herzlichen Glückwunsch!
Ein leises, ehrfürchtiges Murmeln ging durch den Saal, als der Kanzler den letzten Satz sprach. Der König überreicht zu gleich die Ernennungsurkunde.„Mit dieser Urkunde“, sagte Emilio I, „setze ich Sie offiziell als Kanzler unserer Nation ein. Möge Ihr Dienst von Weisheit, Stärke und Frieden geleitet sein.“
Der Saal erhob sich zu Applaus, der von der Decke widerhallte.![Freude :]](https://reino-de-montana.de/images/smilies/pleased.gif)
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Der Morgen über Carcas war klar, von einem sanften Goldton durchzogen, der die Palmenalleen rund um den Palacio de las Palmeras in feierliches Licht tauchte. Die Stadt wirkte wie angehalten, als wüsste sie, dass an diesem Tag ein neues Kapitel in der Geschichte des Königreiches beginnen würde.
Im Inneren des Palastes bewegten sich die Gäste mit gedämpfter Stimme durch die breiten Marmorgänge. Diener in dunkelgrünen Livreen öffneten die schweren Türen zum Salón de las Artes, der bereits erfüllt war von einem warmen, schimmernden Licht, das auf den vergoldeten Stuckdecken tanzte. An den Wänden hingen großformatige Gemälde berühmter Maler des Königreiches—Szenen vergangener Regierungszeiten, Könige, Kanzler, Kriege und Friedensschlüsse, alle stumm beobachtend.
Der Saal füllte sich schnell. Diplomaten, Militärs, Vertreter der akademischen Gilden und der Staatsrat nahmen ihre Plätze ein. Auf dem erhöhten Podest in der Mitte stand ein kunstvoll gearbeiteter Tisch aus dunklem Mahagoniholz, auf dem die Verfassungsurkunde des Reiches lag—eingebunden in rotes Leder, die Ecken mit goldenen Beschlägen geschützt. Daneben wartete das königliche Siegel.
Dann, begleitet von den Fanfaren der königlichen Kapelle, trat Rey Emilio I ein.
Wenige Augenblicke später öffnete sich die Tür erneut. Adrián Guitiño de Nevárez, der designierte Kanzler, betrat den Saal mit ruhigen, bestimmten Schritten. Sein dunkler Anzug war schlicht, doch vornehmer Schnitt verlieh ihm ein würdiges Erscheinungsbild. Er verneigte sich kurz vor dem König, bevor er auf das Podest trat.
Emilio I sprach mit einer Stimme, die den Raum mühelos erfüllte:
„Adrián Guitiño de Nevárez, Sie sind erneut als Sieger der durchgeführten Kanzlerwahlen hervorgegangen. Das Königreich ruft Sie daher zu einem Amt, das sowohl Ehre als auch Bürde ist. Sie treten an, unser Volk zu leiten, unsere Stabilität zu wahren und unseren Fortschritt zu sichern. Sind Sie bereit, den Eid abzulegen?“
Guitiño legte eine Hand auf die Verfassungsurkunde während der Rey die Eidesformel vorliest:
"Ich schwöre meine Treue dem Rey und dem Reino, die Achtung und Wahrung der königlichen Gesetze und Verordnungen, die Aufrechthaltung der Verfassung sowie des montanesischen Staatswesen. Darüber hinaus schwöre ich, den Wohle des montanesischen Volkes zu wahren, Schaden von ihn zu wenden, den Staat und seine Bürger zu verteidigen und Gerechtigkeit gegenüber jedermann auszuüben. So wahr mir Gott helfe"
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Wir haben einen verdienten Meister gesehen. Im Namen des Reino, ist es mir eine Ehre der Mannschaft und dem Trainerteam zu gratulieren.
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Jetzt wo du es sagst, erkenne ich da auch einen Hund

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"Hervorragend, Majestät!"
Wunderbar, dann können wir alles weitere in die Wege leiten.
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Der Palast teilt mit, dass man im Laufe des Tages mit beiden Fraktionen sowie den Spitzenkandidaten, entsprechende Gespräche führen wird.
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Der Rey ist sich dieses Tages und der großen Bedeutung bewusst. Volksnah nimmt er den Füllfederhalter von Curbain entgegen um dann das Vertragswerk ebenfalls zu ratifizieren.

TRATADO SOBRE LA AUTONOMÍA PARCIAL DE TIERRA PARA
VERTRAG ÜBER DIE TEILAUTONOMIE VON TIERRA PARAZwischen dem Reino de Montaña, vertreten durch Seine Majestät Rey Emilio I.,
und der Region Tierra Para, vertreten durch den Regionalrat von Tierra Parawird folgender Vertrag geschlossen:
Präambel
In Anerkennung der historischen, kulturellen und geographischen Eigenständigkeit der Region Tierra Para,
in Respekt vor dem Willen ihrer Bevölkerung zur stärkeren Selbstverwaltung,
und im Geiste einer dauerhaften Einigung, Stabilität und Zusammenarbeit innerhalb des Königreiches,
vereinbaren die unterzeichnenden Parteien das vorliegende Abkommen zur Regelung der Teilautonomie von Tierra Para. Alle Bereiche und staatlichen Angelegenheiten, die in diesem Vertragswerk nicht geregelt sind, fallen in die alleinige Zuständigkeit des Reino.Artikel I – Rechtsstatus
(1) Tierra Para wird hiermit der Status einer teilautonomen Region innerhalb des Reino de Montana verliehen.
(2) Die territoriale und staatliche Integrität des Reino de Montana bleibt gewahrt. Die Souveränität der Krone wird durch die in diesem Vertrag geregelten Zuständigkeiten nicht berührt, soweit nicht ausdrücklich anders bestimmt.
Artikel II – Eigene Regionalregierung
(1) Tierra Para errichtet eine eigene Regionalregierung mit Exekutiv- und Legislativorganen.
(2) Die Regionalregierung ist befugt, Gesetze und Verordnungen zu erlassen, die innerhalb der übertragenen Zuständigkeiten Anwendung finden.
(3) Die Regionalregierung wird durch die Bevölkerung von Tierra Para gewählt.
Artikel III – Kulturelle Selbstverwaltung
(1) Tierra Para erhält vollständige kulturelle Selbstverwaltung.
(2) Dazu gehören insbesondere:
- die Förderung und Pflege regionaler Sprachen, Traditionen und Bräuche,
- die Einrichtung und Verwaltung kultureller Institutionen,
- die Gestaltung des Bildungswesens im kulturellen Kontext der Region.
(3) Der Gebrauch regionaler Amtssprachen ist in offiziellen Dokumenten, Bildungseinrichtungen und der öffentlichen Verwaltung zulässig.
Artikel IV – Wirtschaftliche Kontrolle
(1) Tierra Para erhält umfassende wirtschaftliche Selbstbestimmung innerhalb seines Territoriums.
(2) Die Region ist befugt zur:
- Erhebung und Verwaltung regionaler Steuern und Abgaben,
- Aufstellung eines eigenständigen Haushaltsplans,
- Regulierung und Förderung regionaler Wirtschaftsbereiche.
(3) Nationale und internationale Handels- und Zollregelungen des Reino de Montana bleiben in überregionalem Kontext verbindlich, es sei denn, Sondervereinbarungen werden im Einvernehmen geschlossen.
Artikel V – Umweltsouveränität
(1) Tierra Para übernimmt die Verantwortung für Umwelt- und Naturschutz innerhalb seiner Grenzen.
(2) Die Region ist zuständig für:
- die Gesetzgebung in Fragen des Naturschutzes,
- die Nutzung und Bewahrung natürlicher Ressourcen,
- Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung und Energieversorgung.
(3) Bei Angelegenheiten von überregionaler Bedeutung ist eine Konsultation mit der Zentralregierung verpflichtend.
Artikel VI – Gemeinsame Verpflichtung
(1) Beide Parteien verpflichten sich zur friedlichen, respektvollen und kooperativen Zusammenarbeit.
(2) Streitigkeiten über die Auslegung dieses Vertrages sind durch den Rey beizulegen, unter Bezugnahme von Vertretern beider Seiten.
(3) Änderungen des Vertrages bedürfen der Zustimmung beider Parlamente sowie der Bestätigung durch den König.
(4) Die Verteidigungsangelegenheiten und die gesamtaußenpolitische Vertretung bleibt dem Gesamtstaat vorbehalten. Die damit verbundenen Regularien gelten sowie alle anderen staatlichen Verpflichtungen auch für das teilautonome Gebiet.
Schlussformel
Dieser Vertrag tritt am ersten Tag des auf die Unterzeichnung folgenden Monats in Kraft. Er wird in zwei Originalfassungen unterzeichnet, eine für die Zentralregierung des Reino de Montana, eine für den Regionalrat von Tierra Para.
Gegeben in Cesares am 31.10.2025.
Für das Reino de Montaña:
Rey Emilio I.
Rey de la Corona de Estado Montaña
Reino de Grande MontañaFür die Region Tierra Para:

Juarez Curbain
Präsident des RegionalratsNach dem er das Dokument unterzeichnet hat, werden die Mappen getauscht. Es erfolgt tosender Applaus der Anwesenden während Curbain und der Rey sich die Hand reichen. Bereits in seiner Rede hat der Rey deutlich gemacht, dass das Königreich damit nicht ende, sondern sich wandle. Hin zu einer gemeinsamen Zukunft, die miteinander gestaltet wird. Durch dieses Vertragswerk würde Tierra Para, endgültig wieder "Heimkehren".
Nach dem nun der offizielle Teil beendet ist, finden weitere Feierlichkeiten mit Musik, verschiedenen Speisen und Getränken statt, dessen Höhepunkt ein Feuerwerk sein wird. Vor dem Castillo werden nun ganz offiziell die beiden Fahnen gehisst.
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Orange UND Rot wäre für unser Reich deutlich angenehmer: An der Schwachstelle zwischen unseren Nordwest-Provinzen und unserem Mittelmeer einen Verbündeten zu wissen, würde dem Imperium eine große Last von den Schultern nehmen.
Es liegt eigentlich nicht in meiner Absicht, nach einer derart großen Lösung zu streben, doch ich glaube, einen Kompromiss gefunden zu haben, der sowohl die enge und freundschaftliche Beziehung unserer beiden Nationen wahrt, die Sicherungsgarantie für die Nordwest-Provinzen berücksichtigt als auch eine kulturell und historisch tief verwurzelte Darstellung ermöglicht.
Geht zu seinem Schreibtisch und holt ein weiteres Dokument hervor, ehe er wieder zurück zu Niketas geht und ihm dieses aushändigt.Wie würden Sie zu diesen Entwurf stehen?
*so*Anmerkung: Tierra Para mit seiner nunmehr starken Teilautonomie verfügt dann zwar über eine größere Fläche, das Leben wird sich allerdings in den Ballungsräumen konzentrieren. (Bsp. Kanada)*so*
Für Darstellungsfehler möchte ich mich jetzt schon einmal entschuldigen, allerdings bin ich wirklich ein miserabler Kartenzeichner. -
Ich würde auch gerne das noch einmal aufgreifen. Wir haben zwar noch keinen endgültigen Entwurf ausgearbeitet, würden aber nach Möglichkeit im November die Eintragung in Angriff nehmen. Die Konturen eines gemeinsamen Grenzverlaufes seien mal dahingestellt aber es wäre die direkte Nachbarschaft zum Imperium.
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Das freut mich zu hören, Majestät.
Nun, die Posta Ladina untersteht der Wirtschaftspräfektur. Aber das nur Nebenbei. Mit ihren Flugbooten ist die Posta in der Lage, selbst kleinste Ortschaften schnell und zuverlässig an den Postverkehr anzuschließen. So halten wir es bereits in Pottyland. Daher unsere Frage: Daher unsere Frage, ob seitens des Königreiches hier ein Interesse bestünde, die Posta Ladina würde nicht nur international sondern auch inländisch, gemeinsam mit der königlichen Post, den Postverkehr aufnehmen?
Ich wüsste nicht was dem entgegen stehen sollte.
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Da höre ich doch gerne zu.
Bisher sind Sie mir immer mit guten Ideen und Vorschläge entgegengetreten.
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Senor Choniatés,
freut mich Sie zu sehen. Bitte treten Sie doch ein.
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Lässt sich über die Gespräche durchgängig informieren.
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Die Audienz wird natürlich bestätigt.