ASTILLERO: Volle Auftragsbücher, aber steigende Kosten belasten Jahresgewinn
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GACETA NACIONAL -
1. Oktober 2026 um 11:43 -
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Torrera – Wie ASTILLERO heute mitteilte, sind die Auftragsbücher der traditionsreichen Werft weiterhin gut gefüllt. Gleichzeitig führen deutlich gestiegene Kosten dazu, dass der für dieses Jahr erwartete Gewinn voraussichtlich nur gering ausfallen wird.
Besonders die gestiegenen Rohölpreise wirken sich auf die Geschäftsentwicklung aus. Höhere Energie-, Transport- und Materialkosten verteuern die Produktion und erhöhen gleichzeitig die Kosten für Zulieferungen. Auch die allgemeinen Betriebskosten der Werft haben sich im Jahresverlauf erhöht.
„Unsere Auftragsbücher sind voll. Das zeigt, dass die Nachfrage nach unseren Schiffen weiterhin vorhanden ist. Allerdings bedeutet ein voller Auftragsbestand nicht automatisch höhere Gewinne“, erklärte die Unternehmensleitung.
ASTILLERO baut bereits seit den frühen 1920er-Jahren Schiffe in Torrera. Das Portfolio reicht von kleineren Freizeitbooten über Container-, Kreuzfahrt- und Passagierschiffe bis hin zu militärischen Schiffen. In den vergangenen Jahren wurde das Geschäftsfeld im Rahmen der engeren Zusammenarbeit im Bereich der militärischen Verteidigung erweitert.
So entstand bei ASTILLERO auch das bislang einzige montanesische Kriegsschiff. Der Einstieg in den militärischen Schiffbau soll langfristig ein weiteres Standbein des Unternehmens bilden.
Für das laufende Jahr rechnet die Werft dennoch nur mit einem kleinen positiven Jahresgewinn. Eine rückläufige Auftragslage sei derzeit nicht das Problem – vielmehr müssten die gestiegenen Produktionskosten durch die bestehenden Aufträge aufgefangen werden.
Die Unternehmensleitung betonte zugleich, dass man langfristig von einer stabilen Entwicklung ausgehe. Die gut gefüllten Auftragsbücher böten eine solide Grundlage für die kommenden Jahre. Entscheidend werde jedoch sein, wie sich Energie-, Rohstoff- und Transportkosten weiter entwickeln.
ASTILLERO bleibt damit ein Beispiel für die aktuelle Situation der montanesischen Industrie: Die Nachfrage ist vorhanden – doch die gestiegenen Kosten drücken zunehmend auf die Margen.
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