Ein Rücktritt würde ein Machtvakuum in Tierra Para reißen – und möglicherweise die politische Landschaft des ganzen Landes erschüttern. Die Nachfolgefrage wäre völlig offen, und hinter den Kulissen sollen schon mehrere ehrgeizige Figuren die Messer wetzen.
In einer feierlichen Zeremonie im traditionsreichen Castillo de San Aurelio haben Seine Majestät Rey Emilio I. und Juarez Curbain am Freitag den Vertrag über die Teilautonomie von Tierra Para unterzeichnet.
Die Regierung hat nun offiziell Gespräche über eine geplante Teilautonomie der Region Tierra Para und Mayabeque aufgenommen. Der Schritt markiert einen historischen Wendepunkt in der Geschichte des Landes und könnte weitreichende politische und gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringen.
Regierung und Palast wollen die große und flächenmäßigen Modernisierung sowie den Ausbau der Infrastruktur. Dabei der sich erholenden Wirtschaft nicht den Wind aus den Segeln zu nehmen sei die oberste Priorität. Durch den Ausbau wird sich insbesondere ein modernerer und zukunftssicherer Staat erhofft, der die Voraussetzungen für ein stabiles Wirtschaftswachstum und die internationale Wettbewerbsfähigkeit bietet. Mit dem geplanten Gesamtvolumen könnte es die wohl größte Investition in der Geschichte des Landes werden.
Lange wurde darum gestritten, verhandelt und geschlichtet wie es mit den Provinzen und Regionen von Tierra Para und Mayabeque weitergehen soll. Nun scheint sich ein Wendepunkt anzubahnen und der Palast ist unter Umständen bereit, etwaige Zugeständnisse zu machen.