Geschichte

Bevor die Insel Montana entdeckt wurden lebten dort die sogenannten índios. Diese wurden nach den Schickanen des 18. Jahrunderts endeten heute wieder in die Gesellschaft integriert. In der Nähe von San Miguel gibt es sogar ein reines índio Reservat welches vor allem bei Touristen sehr beliebt ist. Seeing Father ist der dortige Stammeshäuptling.


Die Legende von El Dijon


Jeder neue Herrscher der índios brachte bei seinem Amtsantritt ein Opfer für den Sonnengott im Bergsee von Dijon in der Nähe des heutigen Pataya dar. Nachts wurden Freudenfeuer entzündet, und der nackte Körper des Ìndiofürsten wurde mit einer Paste aus Goldstaub überzogen. Zusammen mit vier Höflingen fuhr der Fürst auf einem Floß zur Mitte des Sees. Das Floß war mit vielen verschiedenen Goldgegenständen und Edelsteinen beladen. Die Gefährten opferten diese Gegenstände, indem sie diese ins Wasser warfen. Danach sprang der König in den See, und der Goldstaub auf seinem Körper sank, zusammen mit Smaragden und Gold, welches die Priester als Opfer in den See warfen, auf den Grund. Eine andere Variante lässt den Häuptling am Rand des Sees nach der Zeremonie das Gold abwaschen. Als Beweisstück für die Legende gilt das Goldfloß von El Dijon.


Entstehung des Mythos


Bei der Ankunft der Ozeaner und Tropikaner wurde der Brauch schon lange nicht mehr ausgeübt, jedoch schürten die Erzählungen der gefangen genommenen Ìndios die Gier der Konquistadoren nach dem vermeintlich gigantischen Schatz. Insbesondere die Schriften von Rodriguez Freyle, der sich auf Schilderungen von Don Juan, dem Neffen des letzten Herrschers der Region um Pataya stützte, trugen dazu bei, dass sich die Legende vom sagenhaften Goldland El Dijon entwickelte. So war die Suche nach El Dijon sogar eine der wesentlichen Triebfedern für die Erkundung und Eroberung Südmontawas durch die Ozeaner.

In Wirklichkeit aber entstand diese Legende allerdings 1841 in Quito, erst mehrere Jahre nachdem die índios vom tropikanischen Abenteurer Gonzalo Jiménez de Quesada besiegt worden waren.